Projekt: Die Ausstellung

Obwohl erst zu Beginn des Jahres durch die Anschläge von Hanau, antimuslimischer Rassismus in seiner krassesten, mörderischen Form sichtbar wurde, ist der internationale Tag gegen antimuslimischen Rassismus auch in Göttingen noch wenig bekannt.

Im vergangenen Jahr (2019) haben wir erstmalig eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Tag organisiert. An diese neue Tradition gilt es nun anzuknüpfen. Das Ziel ist die breite Öffentlichkeit für das Thema antimuslimischer Rassismus zu sensibilisieren und zu dieser Thematik aufzuklären.

Die Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus anlässlich des 1. Juli ist ein erster Schritt, immer wieder auf diese Diskriminierungsstruktur hinzuweisen. Die bundesweiten Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen der Aktionswoche geben Menschen die Möglichkeit, mehr zu erfahren, sich zu begegnen und Barrieren und Stereotype abzubauen.

Mit unserem Ausstellungsprojekt wollen wir dazu regional unseren Beitrag leisten.

Es handelt sich um eine Ausstellung einer muslimischen Künstlerin, die in ihren Bildern ihre Diskriminierungserfahrungen thematisiert und verarbeitet. Angesprochen werden sollen sowohl junge Menschen die ebenfalls Diskriminierungserfahrungen machen als auch eine breite Öffentlichkeit um diese für das Thema zu sensibilisieren.

Ziel des Projektes ist es zudem eine junge Künstlerin die mit ihren Bildern Diskriminierungserfahrungen verarbeitet zu unterstützen. Dies vermag Nachahmungseffekte bei jungen Menschen zu initiieren, ihre erfahrenen Diskriminierungen produktiv zu wenden und durch die selbstbestimmte Thematisierung dieser, gesamtgesellschaftliche Reflexionsprozesse anzustoßen.